Vorteile und Indikationen für vernetzte Xenografts bei Kieferkammaugmentation und Alveolarkammerhaltungsverfahren
Der Implantaterfolg sowie die langfristige Funktion hängen maßgeblich von der Qualität und dem Volumen des verfügbaren Knochenangebots ab. Xenografts, die während der Integrationsphase ossifizieren, tragen zur Versorgung von Kieferkammdefiziten bei – sowohl unmittelbar nach einer Zahnextraktion als auch bei chronisch atropher Zahnlosigkeit.
Diese Fortbildung behandelt zweizeitige Implantationsprotokolle sowie Verfahren zur Alveolarkammerhaltung (ARP) und legt den Fokus auf Einsatz, Handhabung und Vorteile vernetzter, kollagenbasierter Materialien für Knochenaugmentation sowie die geführte Gewebe- und Knochenregeneration.
Learning objectives
Die Eigenschaften vernetzter Xenografts in restaurativen und augmentativen Verfahren verstehen.
Unterschiedliche Defektmorphologien erkennen und die Materialauswahl indikationsgerecht anpassen.
Empfehlungen zur klinischen Handhabung hinsichtlich Materialfixierung, Weichgewebemanagement und postoperativer Nachsorge ableiten.